… ist keine Schwimmschule und auch kein Training. Sie ist eine in mehrerer Hinsicht wertvolles Mittel, um Kinder im Vorschulalter spielerisch, sicher und ohne Druck an das Element Wasser heranzuführen.
Im Mittelpunkt stehen drei Ziele:
1) Sicherheit und Selbstvertrauen
Kinder lernen, Wasser als etwas Verlässliches zu erleben: Wie fühlt sich Wasser im Gesicht an? Was passiert, wenn ich spritze? Wie bewege ich mich im flachen Wasser? So entsteht Mut statt Angst – eine wichtige Grundlage, um später schwimmen zu lernen und sich im Wasser nicht zu überschätzen.
2) Körpergefühl und Koordination
Wasser bietet Widerstand, trägt, bremst und bewegt. Das fördert auf natürliche Weise Gleichgewicht, Atmung, Orientierung und Koordination – und zwar so, dass es sich für Kinder wie Spielen anfühlt.
3) Regeln, Rücksicht und gute Rituale
Wassergewöhnung bedeutet auch: Absprachen einhalten, auf andere achten, warten können, Signale verstehen (Stopp, Rand, Pause) und sich in einer Gruppe zurechtfinden. Das stärkt soziale Kompetenzen – und macht das Wasserangebot für alle sicherer.